Die Kraft des Yoga

Die Ursprünge von Yoga finden wir in Indien (1000-500 v. Chr.), es ist ein philosophisches System als auch eines der Wissenschaft.

Grundsätzlich gibt es 5 Yogawege:

  • Hatha Yoga
    • Asanas – Köperübung
    • Pranayama – Atemkontrolle
    • Mudras – spezifische Hand- und Köperhaltungen
    • Bandhas – Energieverschlüsse
  • Raja Yoga (sind die 8 Stufen nach dem Yogasutra von Pantajali)
    • Yama  – 5 ethische Verhaltensregeln
    • Niyama – 5 Regeln der Selbstdisziplin
    • Asana – Schulung und Einigung des Körpers durch Köperstellungen
    • Pranayama – Atemkontrolle
    • Pratyahara – Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt
    • Dharana – Konzentration auf einen Gedanken
    • Dhyana – Meditation
    • Samadhi – Überbewusstsein
  • Jnana Yoga – ist das Studium der Beobachtung und Erkenntnis
  • Bhakti Yoga – Gesang, Rituale, Gebete
  • Karma Yoga – Absichtsloses und Erwartungsloses Handeln

Alle diese Yogastile haben das gleiche Ziel, das Erreichen des allumfassenden Bewusstsein, das Erlangen der Glückseligkeit und die Befreiung von jeglichem Leid.

Ganzheitliches Yoga ist die Kombination der 5 beschriebenen Wege.

Folglich beziehe ich mich im speziellen auf die Körperstellungen, den Asanas. Anders als bei der Gymnastik stehen die Übungen für ein „Geschehenlassen“ anstelle von Leistungsorientierung. Es ist wichtig von Idealen und Bildern, wie die Endstellung der ausgeführten Asana ausschauen sollte, loszulassen. Ein Annehmen wie es ist, ohne es zu beurteilen und ändern zu wollen. Ein wertfreies Betrachten schenkt Akzeptanz und Selbstliebe.

Asanas verbessern die körperliche Kraft und Beweglichkeit, fördern das Wohlbefinden, harmonisieren Energien. Meridiane werden angesprochen und mögliche Blockaden gelöst. Es ist ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, ermöglicht die eigenen Grenzen kennenzulernen und diese achtsam und sanft zu erweitern.

Die Atmung ist wesentlich, bevor man mit Körperübungen beginnt muss die korrekte volle Yogaatmung erlernt werden.  Nur wenn sie richtig und bewusst ausgeführt wird kommen die positiven Wirkungen der Körperstellungen zu ihrer vollen Entfaltung. Alle Bewegungen und Haltungen werden mit dem eigenen Atem verbunden und auf den Atemrhythmus abgestimmt.

Wird Yoga in rechter und bewusster Weise angewendet kann man davon in allen Ebenen seines Lebens enorm profitieren, ob körperlich, geistig, materiell oder spirituell.  Es ist ein wunderbarer und unglaublich schöner Weg der Selbsterfahrung und der Selbsterkenntnis.

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